Ein Studium mit Kind verlangt den jungen Eltern alles ab

Manche jungen Eltern sind darauf angewiesen, ein Studium mit Kind zu absolvieren: Nicht immer läuft in der Familienplanung alles so, wie es sich beide Partner gedacht haben. Inzwischen möchten aber die wenigsten Eltern darauf verzichten, ihren ursprünglich gewählten Karriereweg zu verfolgen. In der FAZ sprechen zwei junge Mütter darüber, wie das Studium mit Kind gelingen kann und welche Schwierigkeiten ihnen im Weg stehen.

Kinderbetreuung ist das größte Problem

In den letzten Jahren steigen die Mieten innerhalb der Großstädte exorbitant an. Gerade junge Menschen, die noch studieren und bereits ein Kind zu versorgen haben, sind aber häufig nicht gut betucht. Entsprechend ziehen viele von ihnen in Randgebiete der Städte, um Miete zu sparen – und haben damit keinen Anspruch mehr auf einen Kita-Platz in der Nähe der Universität. Wird das Kind krank oder fällt die Betreuung aus, ist guter Rat ebenfalls teuer. Es kommt nicht von ungefähr, dass das Studium mit Kind häufig länger dauert als das ohne.

Es muss sich etwas ändern – aber wie?

Studentenvereinigungen wie der Allgemeine Studierenden-Ausschuss (AStA) kümmern sich im Allgemeinen um die Belange der Studenten. Allerdings fällt es den meisten jungen Eltern, die noch studieren, sehr schwer, an den Treffen teilzunehmen oder sich einzubringen: Ihre Zeit wird vollkommen von der Doppelbelastung Kind und Studium aufgebraucht. Entsprechend gibt es hier meist niemanden, der für ihre speziellen Probleme eintritt.

Wieso überhaupt ein Studium mit Kind?

Manche jungen Eltern müssen sich fragen lassen, warum sie überhaupt studieren müssen, wenn sie schon ein Kind haben. Die Antwort liegt in unserer Gesellschaft begründet. Nach wie vor muss jeder selbst dafür sorgen, dass er später eine Rente bekommt, von der er leben kann. Die besser bezahlten Jobs gibt es aber überwiegend nach einem Studium. Gleichzeitig hat sich das Bildungssystem dahin gehend gewandelt, dass man für immer mehr Berufe ein Studium vorweisen muss. Die Anforderungen werden also höher. Wer zu lange mit seinem Kind zu Hause bleibt, wird durch geringere Verdienste und schwache Renten abgestraft. Es ist ein Teufelskreis, aus dem die betreffenden Personen nur schwer ausbrechen können.

Noch ein langer Weg

Inzwischen gibt es schon deutlich mehr Angebote als noch vor einem Jahrzehnt, die das Studium mit Kind erleichtern. Allerdings steigt auch die Nachfrage laufend an: Viele junge Eltern wünschen sich Möglichkeiten zur Kinderbetreuung, während sie ihr Studium abschließen. Und bis die Hürden so weit herabgesetzt sind, dass Ausbildung und Kind ohne Katastrophen nebeneinander bestehen können, muss noch viel passieren.

Hilfe bei der Kinderbetreuung durch eine Granny

Wer kann, greift natürlich auf die Hilfe der Großeltern bei der Kinderbetreuung zurück. Allerdings ist diese Möglichkeit nicht für alle jungen Eltern gegeben, die ein Studium mit Kind absolvieren möchten. Für sie kann es von Interesse sein, eine Granny aus derselben Stadt kennenzulernen: Grannies sind Frauen im besten Alter, die gern Enkel hätten, denen sie ihre Zeit widmen können. Sie bringen viel Erfahrung, Geduld und Humor mit und stellen ihre Energie und Tatkraft freiwillig jungen Familien zur Verfügung, die Hilfe bei der Kinderbetreuung gut gebrauchen können. Die Granny kommt nach Absprache zu bestimmten Uhrzeiten und unternimmt Ausflüge mit dem Kind, hilft beim Lernen, spielt, füttert, tröstet und hat tausend tolle Ideen, wie man den Alltag bunter gestalten kann. Die jungen Eltern hingegen können sich auf ihr Studium konzentrieren, weil sie sicher sind, dass ihr Kind in besten Händen ist.


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