Die Granny ist keine Schwiegermutter

Die Granny ist keine Schwiegermutter

Eine Granny im Haus zu haben, entlastet Familien auf jeden Fall sehr – man sorgt sich nicht immer um den Nachwuchs und hat den Kopf frei für andere Aufgaben. Und doch schrecken manche jungen Eltern vor dem Gedanken zurück, eine Granny zu kontaktieren: Was, wenn man nicht miteinander klarkommt? Frauen dieses Alters haben schließlich eine Menge Erfahrung, würden sie sich wohl auch von Jüngeren etwas sagen lassen? Gerade junge Frauen befürchten oft, sich eine Art strenge Schwiegermutter ins Haus zu holen. Dass das wirklich schwer sein kann, weiß zum Beispiel Gaby, die mit ihrer Schwiegermutter in einem Haus lebt.

Sympathie ist besonders wichtig

Diese Befürchtungen sind nachvollziehbar, aber zumeist unnötig. Grannies wissen aus ihrem langen Leben vor allem, dass Menschen nun einmal unterschiedlich sind. Sie sind wohlerzogen und höflich und passen sich den neuen Gegebenheiten an, bringen aber gleichwohl frischen Wind mit. Viele von ihnen sind selbst schon Schwiegermutter und stehen mit ihren Schwiegertöchtern auf gutem Fuß. Ein neuer Mensch im Haus bedeutet immer Veränderung. Ob sie aber positiv oder negativ ist, können Sie von vornherein mit bestimmen: Sprechen Sie miteinander, am Telefon oder über Skype, und tauschen Sie sich per E-Mail aus. So stellen Sie rasch fest, ob Sie übereinstimmen. Ein Richtig oder Falsch gibt es hier nicht: Was für den einen nicht passt, kann für den anderen ideal sein.

Treffen ist ideal, aber nicht notwendig

Perfekt wäre es natürlich, wenn Sie schon vor dem Granny-Starttermin ein Treffen einrichten könnten. So können Sie sich beschnuppern und herausfinden, ob die Chemie stimmt. Ist das unmöglich, machen Sie sich trotzdem keine Sorgen: Der Aufenthalt ist von beiden Seiten vollkommen freiwillig und kann jederzeit beendet werden.

Mit dieser Freiheit im Hinterkopf können Sie sich getrost auf das Abenteuer Granny einlassen und herausfinden, wie die Hilfestellung Ihr Leben verändern kann. In nicht wenigen Fällen entpuppt sich die Granny sogar als mütterliche Freundin, die nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Eltern eine herzerwärmende Bereicherung darstellt.

Warum die Granny gerade keine Schwiegermutter ist

Die Schwiegermutter aus den vielen bösen Witzen ist ja vor allem deshalb so unausstehlich, weil sie ihren Goldjungen nicht hergeben will. Sie glaubt genau zu wissen, was das Beste für ihn ist und als einzige richtig für ihn kochen zu können. Sie ist überzeugt davon, dass ihr “Junge” sie ebenso überströmend liebt wie sie ihn, und die junge Frau ist eine Rivalin, die nichts richtig machen kann. Entsprechend kann die Granny in der Familie gar nicht als Schwiegermutter auftreten: Sie ist ja mit niemandem in der Familie verwandt und bringt entsprechend keine Eifersüchteleien in den Alltag. Sie ist einfach nur eine weise, aufgeschlossene Außenstehende, die ihre Zeit gern mit Kindern verbringen und junge Familien entlasten möchte. So wie eben die Schwiegermutter auch, wenn sie gerade kein Schwiegermonster ist.


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