Leih-Omas sind ebenso toll wie die richtige Oma / © kolinko_tanya-Fotolia.com

Leih-Omas sind ebenso toll wie die richtige Oma / © kolinko_tanya-Fotolia.com

Wer Beruf und Kind unter einen Hut bringen muss, hat es nicht einfach: Wenn sich beides überhaupt kombinieren lässt, gerät der Alltag extrem knapp, und oft scheint es nur durch Zufall nicht laufend zur Katastrophe zu kommen. Davon kann zum Beispiel Merle Wuttke auf Frauenzimmer.de ein Lied singen: Sie selbst ist in der privilegierten Situation, ihre eigene Mutter direkt um die Ecke zu haben, die sich mit um die Kinder kümmert. Sie berichtet von Freundinnen, die neidisch fragen, ob man die Oma denn wohl auch buchen kann.

Leih-Omas helfen aus

Da es einerseits viele junge Familien gibt, die verzweifelt Hilfe benötigen, andererseits aber auch zahlreiche ältere, fitte Frauen, die nach ein bisschen Abwechselung und Verantwortung suchen, bietet sich das Konzept mit den Leih-Omas geradezu an. Inzwischen sind viele Städte oder Kommunen schon auf die Idee gekommen, ein entsprechendes Ehrenamt einzurichten: Wer sich Enkel wünscht, aber selbst keine bekommt oder zu weit von ihnen entfernt wohnt, kann sich freiwillig melden, um bei einer jungen Familie die Oma-Stelle zu vertreten.

Viele Wege führen zur Ersatzoma

Da die Idee der freiwilligen quasi-familiären Kinderbetreuung eher aus der Not heraus geboren wurde, als dass offizielle Stellen sich dieser Frage angenommen hätten, gibt es viele verschiedene Wege, an Leih-Omas zu kommen. In manchen Gegenden handelt es sich dabei um ein Ehrenamt, die Hilfe ist also kostenlos. Doch es gibt auch Agenturen, bei denen die Arbeit der freiwilligen Großmütter als Minijobs gehandelt wird, sodass sie noch etwas Geld damit verdienen. Egal, für welchen Weg Sie sich entscheiden: Letzten Endes ist es wichtig, dass die Chemie stimmt und dass Kinder und Leih-Omas sich so richtig gut verstehen.

Grannies der ersten Stunde

Zu den ersten Leih-Omas gehört die Granny, die entweder als Aupair ins Ausland vermittelt wird (nämlich über Granny Aupair) oder als freiwillige Ersatzoma zu einer Familie in ihrer Heimatstadt kommt – über Granny als Nanny. In beiden Fällen ist die Hilfe der erfahrenen Wahloma kostenfrei: Das System basiert auf dem Austauschgedanken. Junge Familien bekommen so die Unterstützung, die sie so dringend benötigen, und die Leih-Omas erhalten eine Aufgabe, in der sie bereits erfahren sind und die ihnen Freude bereitet. Viele Grannies geben an, dass sie sich durch diese Aufgabe verjüngt und energiegeladen fühlen. Für beide Seiten erweitert sich auch der Horizont, wenn aus Fremden Freunde werden.

Granny als ideale Unterstützung

Eine Granny kann das ganze fragile Gleichgewicht der kleinen Familie festigen und sich schnell zur wichtigen Bezugsperson für die Kinder entwickeln. Wie die leibliche Oma hat sie viel mehr Zeit und Muße als die Eltern, die schließlich mit dem Haushalt und den Jobs noch einige Baustellen mehr im Leben haben. Die Leih-Omas kennen zahllose Geschichten und Spiele, machen Ausflüge und Spaziergänge mit den Kindern, lesen ihnen vor, reden und lernen, hören zu und trösten bei Bedarf. Sie wissen, wie man eine Windel wechselt, was bei aufgeschlagenen Knien hilft und wie weh ein erstmalig gebrochenes Herz tun kann. Mit Rat und Tat stehen sie den jungen Familien zur Seite und entwickeln sich oft auch zu einer mütterlichen Freundin für die jungen Eltern.


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