Spaß beim Backen mit der Granny / Kinderbetreuung in Berlin / © Monkey Business

Spaß beim Backen mit der Granny / Kinderbetreuung in Berlin / © Monkey Business

Berlin ist die Hauptstadt Deutschlands, und zwar in mehr als einer Hinsicht: Es ist auch die Haupt-Alleinerziehendenstadt. Mit mehr als 100.000 Alleinerziehenden gibt es hier so viele wie in keiner anderen deutschen Stadt. Über ein Drittel aller Kinder wächst bei nur einem Elternteil auf. Kein Wunder, dass die Kinderbetreuung in Berlin besondere Schwierigkeiten aufwirft. Welche das sind, weiß zum Beispiel die Journalistin und Mutter Verena Schulemann sehr gut: Sie berichtet warmherzig, aber ungeschönt in ihrem Blog Mamaberlin darüber.

Kita-Angebot zu knapp

Auch wenn die Stadt sich in den vergangenen Jahren alle Mühe gegeben hat, das Angebot zu erweitern, reichen die Kita-Plätze noch immer nicht für alle neuen Anfragen. Das ist auch darauf zurückzuführen, dass die Nachfrage stetig weiter steigt. Entsprechend stehen manche jungen Eltern vor dem Problem, dass sie keine geeignete Kinderbetreuung in Berlin finden und so Probleme mit dem häufig händeringend benötigten Beruf bekommen. Hinzu kommt der Umstand, dass man sein Kind ja nicht dem Erstbesten anvertrauen möchte – wenn die Chemie nicht stimmt oder man ein schlechtes Gefühl dabei hat, sein Kind tageweise in einer bestimmten Einrichtung beaufsichtigen zu lassen, dann ist das der Konzentration am Arbeitsplatz auch nicht zuträglich.

Weg aus Berlin?

Manche jungen Eltern sind schon so verzweifelt, dass sie überlegen, ihre Zelte in der Hauptstadt abzubrechen: Wenn es mit der Kinderbetreuung in Berlin nicht klappt, dann bleibt vielleicht nur der Umzug? Aber das wäre auch schade: Viele Menschen, die einmal hierhergekommen sind, lieben die Stadt heiß und innig und betrachten sie als Heimat. Mit ihren vielen Grünflächen und Gewässern bietet sie auch für die Kleinen viele schöne Ecken für Ausflüge. Wer hier glücklich ist, sollte also nicht direkt die Flinte ins Korn werfen, selbst, wenn die eigenen Eltern irgendwo auf dem Land wohnen und sich mit um den Nachwuchs kümmern könnten, wenn man in die Nachbarschaft zöge. Oft spielen aber auch berufliche Fragen eine Rolle – kurz, es gibt viele gute Gründe, nicht aus der Hauptstadt wegzugehen.

Die Granny von nebenan

Eine Möglichkeit für die Kinderbetreuung in Berlin, die gerade für finanziell etwas eingeschränkte junge Familien oder Alleinerziehenden ideal ist, stellt die Granny dar. Das Arrangement beruht auf dem Au pair-Gedanken: Für die Granny stehen finanzielle Fragen nicht im Vordergrund, sie möchte sich um Kinder kümmern und dabei einen Anschluss an die Familie finden. Sie kennt sich aus mit Kindern – viele Grannies hatten selbst welche, manche haben schon Enkel. Es gibt kein Problem mit und von Kindern, das sie nicht bereits kennt, und meist weiß sie Rat. Sie hat das, was jungen Eltern oft am meisten fehlt: Zeit. Sie kann in aller Ruhe auf die vielen Fragen der Kinder antworten, kann ihnen die Schönheiten der Welt erschließen, sie trösten und mit ihnen spielen. Sie ist ein unerschöpflicher Geschichtenquell, kennt Lieder und Basteleien. Sie wechselt den Kleinen die Windeln und kümmert sich bei den Größeren um das erstmalig gebrochene Herz. Souverän und liebevoll übernimmt sie die Kinder, und die Eltern können sich beruhigt auf ihre Arbeit konzentrieren. Umso schöner ist dann die Zeit, die die Familie wieder zusammen verbringen kann.

Der Weg zu sich selbst

Kaum ein Lebensweg läuft so, wie man ihn sich ausgemalt hat. Viele Frauen im besten Alter, die eigentlich in Ruhe mit ihren Männern den Ruhestand genießen wollten, sind verwitwet oder geschieden, oder es zeigt sich, dass man gar nicht so viel Zeit gemeinsam verbringen will. Die eigenen Kinder lassen sich Zeit mit dem Nachwuchs: Sie wollen erst ihre Karrieren in Gang bringen. Oder sie leben auf einem anderen Erdteil, sodass man die Enkel kaum sieht. Viele aktive Frauen entscheiden sich in diesem Moment, eine Granny zu werden. Sie widmen ihre Energie und ihre Liebe für Kinder einfach dem Nachwuchs fremder junger Leute, die bald schon Vertraute sind. Dabei knüpfen sie nicht nur ganz neue Kontakte, sondern tun auch ein gutes Werk, gerade bei der prekären Lage der Kinderbetreuung in Berlin. Die Kleinen rufen auf ihre typische Kinderart die Erinnerung an früher wach, und ihr rasches Zutrauen öffnet Herz und Geist noch einmal ganz neu. Viele Grannies erfahren ihre Aufgabe auch als Selbsterkenntnis: Sie stellen fest, dass sie körperlich und geistig viel fitter und reger sind, als sie lange angenommen hatten. Sie werden auf ganz neue Art gefordert und erhalten dafür die Dankbarkeit und die Liebe einer ganzen Familie.


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