Eine ganze Generation sehnt sich nach Enkeln

Am Wochenende geht’s zu Oma! Das können leider immer weniger Kinder sagen. Denn viele Familien haben keine Oma und auch keinen Opa. Das liegt u.a. an der immer späteren Familiengründung. Waren in den 1960er Jahren die Muttis noch durchschnittlich Anfang 20 beim ersten Kind, sind sie heute mindestens 10 Jahre älter. Sogar über 40jährige Erstgebärende sind keine Seltenheit. Und bei den grauhaarigen, Kinderwagen schiebenden Papis weiß man manchmal nicht, ob es sich nicht doch um den Opa handelt. Die Familienplanung kann immer weiter nach hinten verschoben werden. Das kommt der Karriere zugute und auch der Selbstentfaltung, doch wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. Eine ganze Generation geht so verloren, und häufig sind die Großeltern, wenn das Enkelkind endlich auf die Welt kommt, zu alt, um sich noch richtig mit einzubringen – wenn sie überhaupt noch leben. Dabei ist es so wichtig, dass Kinder viele unterschiedliche Bezugspersonen haben: Geschwister und Freunde, Mama und Papa, aber eben auch die Großeltern.

Generation enkellos

Viele Frauen, die sich entscheiden, ihre Energie, Tatkraft und Liebe einer fremden jungen Familie als Granny zur Verfügung zu stellen, haben keine Geduld mehr, auf eigene Enkel zu warten. Sie möchten ihr Wissen und ihre Zeit am liebsten sofort für Kinder anwenden können und nicht erst warten, bis der Elan der frühen Rentenjahre verfliegt. Vor allem, wenn sie sehen, dass ihre Freundinnen ganz neu aufblühen, wenn sie sich wieder mit Kindern beschäftigen, können sie es kaum mehr abwarten. Und hilfebedürftige junge Familien gibt es wie Sand am Meer!

Familien völlig überfordert

Die Menschen, bei denen die Familienplanung erst spät ins Rollen kam, haben häufig Probleme mit der Umstellung und der Organisation. Das Leben und die Karriere verliefen in klar gezeichneten Bahnen, jetzt endlich fühlte man sich bereit – und dass ein Kind alles so nachhaltig auf den Kopf stellt, kommt für manche Leute überraschend. Fehlt aber inzwischen eine ganze Generation, können die Großeltern vielleicht nicht mehr mit anpacken, wie sie es früher nur allzu gern getan hätten. Und in dieser Situation ist es nur passend, dass es die oben beschriebenen Frauen gibt – diejenigen, die losziehen und sich ihre Wahlenkel suchen.

Großeltern sind so wichtig

Wie wichtig Großeltern sind, wissen viele Menschen sicher noch aus ihren Kindertagen. Während die nächstältere Generation manchmal ungeduldig wurde oder keine Zeit hatte, überarbeitet war oder nicht daheim, hatten Oma und Opa oft ein offenes Ohr und viel zeit, um sich mit den Kleinen auseinanderzusetzen. Das ist gut und richtig so: Nun, wo sie selbst nicht mehr so in der Pflicht sind, ihre eigenen Kinder zu erziehen, und gleichzeitig auch nicht mehr durch den Job so gestresst sind wie früher im Leben, können sie ganz anders auf ihre Enkel eingehen. Häufig erkennen sie sogar als Erstes Talente und Begabungen, die in den Kindern schlummern, weil sie die Zeit haben, sich kreativ mit ihnen zu beschäftigen.

Die fehlende Generation ist Michaela Hansen, der Gründerin von “Granny Aupair” und “Granny als Nanny“, nur allzu bewusst. Sie selbst hat früh Kinder bekommen und gehört zu den immer seltener werdenden jungen Omas. Dass in vielen anderen Familien aber eine Lücke von einer Generation klafft und beide Parteien deshalb einen Mangel fühlen, ist ihr klar. Ihre Agenturen helfen dabei, diese Lücken zu schließen. Denn: Ob eine Oma tatsächlich die leibliche Oma ist oder eine Granny, ist den Kindern herzlich egal – Hauptsache, sie haben ihre ältere Bezugsperson.


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