Kein schlechtes Gewissen für berufstätige Mütter: Sie sind positiv für die Entwicklung der Kinder

Kein schlechtes Gewissen für berufstätige Mütter: Sie sind positiv für die Entwicklung der Kinder

Da ist manch ein Verfechter der althergebrachten Familienaufteilung bestimmt wie vom Donner gerührt: Auf die Entwicklung der Kinder sollen sich berufstätige Mütter sogar positiv auswirken! Das ist das Ergebnis der Auswertungen nationaler und internationaler Studien, die die Professorin und Entwicklungspsychologin Una Röhr-Sendlmeier für die Konrad-Adenauer-Stiftung in einem Familienpapier zusammengefasst hat.

Die genauen Ergebnisse im Familienpapier

Im Alltag hätten berufstätige Mütter viel zu viel zu tun, um sich angemessen um ihre Kinder zu kümmern und sie zum Beispiel beim Lernen zu unterstützen, so war lange die allgemeine Ansicht. Nun stellt sich aber heraus, dass die Kinder arbeitender Mütter mindestens ebenso gute Noten haben wie jene, deren Mütter allein die Kinderbetreuung übernehmen. In Gymnasien und Begabtenklassen seien sie sogar häufiger vertreten. Etwas ältere Schüler, die die Real- oder die Hauptschule besuchen, können sich durch den Beruf der Mutter eine genauere Vorstellung vom Arbeitsleben machen und fällen leichter die Entscheidung für die Fortsetzung der Schullaufbahn oder den Beginn einer Ausbildung.

Auch kleine Kinder können schon ab einem Alter von mindestens einem Jahr anderweitig betreut werden, wenn der Umgang zwischen Eltern und Kind weiterhin gewohnt liebevoll und herzlich bleibt. Das Familienpapier betont die positiven Einflüsse etwa von Kinderkrippen auf die Entwicklung kleiner Kinder.

Kein schlechtes Gewissen für berufstätige Mütter

Viele berufstätige Mütter haben ein schlechtes Gewissen, weil sie dem traditionellen Rollenbild nicht entsprechen. Una Röhr-Sendlmeier spricht ihnen im Familienpapier Mut zu: Das sei nicht notwendig, Kinder empfänden die Arbeit der Mütter als positiv. Kinder litten nicht unter der Tatsache, dass ihre Mütter arbeiteten, sondern nur unter deren Schuldbewusstsein, wenn ihnen ein entsprechend negatives Bild vermittelt werde. Man sollte also ein etwaiges schlechtes Gewissen niemals zeigen – auch wenn das manchmal gar nicht so einfach ist, wie zum Beispiel die Networking Mum Sophie Lüttich weiß, die als Mutter dreien Kinder arbeitet.

Ein neues Familienbild

Aus dem Familienpapier geht hervor, dass berufstätige Mütter mehr als andere darauf angewiesen sind, dass auch die Väter sich im Haushalt und im Familienalltag mit einbringen. Für diese entwickelt sich daraus häufig ein engeres Verhältnis zu den Kindern als für Väter, die die alleinige Rolle des Ernährers innehaben. Oft stecken sie dafür im Beruf ein wenig zurück. Da aber die Frauen ebenfalls ein berufliches Umfeld haben, ergibt sich eine neue Balance, von der auch die Kinder profitieren: Die positiven Effekte arbeitender Mütter auf die Entwicklung der Kinder überwiegen nach den ausgewerteten Studien die negativen.

Granny statt Kita

Der Mangel an Kitaplätzen scheint die positive Wendung für berufstätige Mütter zu minimieren: Schließlich bringt das Wissen, dass man das Richtige tut, nichts ohne die entsprechenden Voraussetzungen. Möchte eine junge Mutter arbeiten gehen, muss sie ihr Kind gut versorgt wissen. Findet sich kein hochwertiger Kitaplatz, muss das aber noch lange nicht das Ende des Traums bedeuten: Eine Granny springt gern bei der Kinderbetreuung ein.

Sie bringt nicht nur viel Erfahrung mit, sondern hat zumeist auch einen sehr weiten Horizont. In ihrem Leben hat sie viele Dinge gelernt und kann auch kleine Kinder schon sehr gut fördern. Sie spielt, bastelt, singt, malt und tobt mit den Kleinen, hilft den Größeren beim Lernen und hat für fast alle Probleme einen praktischen Ratschlag auf Lager. Sie kocht und backt, hört zu und ermuntert und zeigt im richtigen Moment auch Grenzen auf. So können berufstätige Mütter sich ganz darauf verlassen, dass ihre Kinder in den besten Händen sind, während sie selbst arbeiten gehen.


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