Wer nach der Elternzeit wieder arbeiten geht, fühlt sich oft als Rabenmutter. Das ist aber nicht nötig.

Viele angehende Mütter haben inzwischen vor der Frage nach der Elternzeit ebenso viel Respekt wie vor der Geburt an sich: Gibt es überhaupt eine Chance, alles richtig zu machen? Wer sich viel Zeit zu Hause nimmt, hängt später im Job hinterher. Wer aber früh wieder arbeiten geht, ist als Rabenmutter verschrien. Man kann es als Mutter also niemals jedem recht machen. Vielleicht reicht es, die wichtigste aller Fragen zu beantworten: Was für Auswirkungen hat es auf das Kind, wenn Mama arbeiten geht?

Nur positive Neuigkeiten

Für alle jungen Mütter, die sehr gern früh in den Job zurückkehren würden, hält ein Artikel auf merkur.de nur positive Neuigkeiten bereit: Es wurden mehrere verschiedene Studien ausgewertet, nach denen arbeitende Mütter zahlreiche gute Auswirkungen auf ihre Kinder hatten. Zum Beispiel entwickeln Kinder, die innerhalb der ersten beiden Lebensjahre auch fremdbetreut wurden, später seltener psychische Störungen, und sie machen schneller sprachliche Fortschritte.

Weitere positive Auswirkungen einer kurzen Elternzeit sind weniger Ängstlichkeit, mehr Selbstbewusstsein, eine größere Leistungsbereitschaft und eine höhere Intelligenz. Gleichzeitig lernen die Kinder von Anfang an, nicht in überkommenen Rollenklischees zu denken. Söhne von arbeitenden Müttern erbringen später mehr Zeit mit ihren Familien und übernehmen mehr Arbeiten im Haushalt. Die Töchter hingegen schneiden oft beruflich besser ab und mehr verdienen als der Durchschnitt.

Und die Mutter selbst?

Jede Mutter, die sich nach der Elternzeit darauf freut, zumindest in Teilzeit in ihren Beruf zurückzukehren, ist so viel zufriedener, dass es sich auch positiv auf den Nachwuchs auswirkt. Wer also nicht zu Hause bleiben will, hat zahllose gute Argumente dafür.

Neue Reize, neue Forderungen

Verbringt das Kleinkind schon früh seine Zeit nicht nur mit seinen Eltern, wird es laufend neuen Reizen ausgesetzt. Es erweitert seinen Wortschatz und bekommt einen weiteren Blickwinkel auf die Welt. Das funktioniert in der Kita oder bei der Tagesmutter ebenso gut wie bei einer Fremdbetreuung durch eine andere Person zu Hause.

Granny nach der Elternzeit

Manchmal sind die Kitas und Tagesmütter in der Gegend überlastet. Manchmal hat die Mutter hat kein gutes Gefühl beim Angebot. In beiden Fällen bleibt sie oft zähneknirschend doch daheim und kümmert sich weiterhin um das Kind. Eine gute Alternative zu den genannten Betreuungsangeboten sind aber Grannies: Frauen in den besten Jahren, die nach der Pensionierung nach einer neuen Aufgabe suchen. Sie bringen viel Erfahrung und genügend freie Zeit mit und brennen darauf, sich wieder einzubringen. Sie freuen sich, wenn sie ihre Zeit mit Kindern verbringen können: Dass die eigenen klein waren, ist lange her, und eigene Enkelkinder lassen häufig auf sich warten oder leben zu weit weg.

Eine neue Oma, bitte

Auf der einen Seite ist eine junge Mutter, die gern nach der Elternzeit arbeiten möchte, auf der anderen Seite eine fitte Rentnerin, die ihre Zeit gern sinnvoll und am liebsten mit Kindern verbringen möchte. Auf Granny-als-Nanny.de treffen sie zusammen und können eine Vereinbarung treffen, aus der alle Beteiligten profitieren: Die Mutter hat Zeit, wieder in den Job einzusteigen, die Granny übernimmt Verantwortung und füllt ihre Tage mit Spielen, Ausflügen, Lernen, Umsorgen und Erziehung, und die Kinder erfahren von der Wahloma ganz viel Spannendes und Neues. Bald fällt es da schon nicht mehr ins Gewicht, dass es nicht die eigene Oma ist, die sich so liebevoll kümmert. Und Patchwork-Familien sind ja sowieso in!

… und abends nach Hause

Granny als Nanny“ sieht vor, dass sich Familien und Grannies aus der gleichen Stadt oder Region treffen. Es wird vereinbart, dass die Granny zu bestimmten Zeitpunkten kommt und sich für einen vereinbarten Zeitrahmen um die Kinder kümmert. Danach geht sie nach Hause und kommt am nächsten Tag wieder. Diese regelmäßigen Vereinbarungen können natürlich jederzeit erweitert werden, wenn alle Parteien einverstanden sind.

Wer hingegen eine Wahloma sucht, die direkt mit einzieht und zu einem Teil der Familie wird, sollte sich auf granny-aupair.com umschauen. Hier suchen Grannies aus vielen verschiedenen Ländern nach jungen Familien, die Hilfe benötigen. Sie kommen für eine vereinbarte Zeitspanne zu Ihnen und kümmern sich um die Kinder, als wären es ihre eigenen Enkel!


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