Eltern haben oft wenige Zeit für ihre Freunde

Eltern haben oft wenige Zeit für ihre Freunde

Wer kennt es nicht: Als die ersten Freunde aus dem altvertrauten Kreis plötzlich Kinder in die Welt setzten, verschwanden sie von der Bildfläche. Mehr oder minder spurlos. Gut, am Anfang waren sie noch manchmal dabei, mit einem reizend hilflosen Baby im Tragesitz oder im Kängurubeutel. Als der dann aber das eine oder andere Mal die gemütliche Runde gesprengt hatte, weil er plötzlich zehn Minuten lang schreien oder die Windeln vollmachen musste, blieben dann auch die Eltern den Treffen fern. Kann es sein, dass sie sich wirklich völlig auf die Brutpflege verlegen? Ja, kann es. Das hat Christine Scoutelas in einem Beitrag für die Huffington Post schmerzhaft genau beschrieben.

Das Baby kommt an erster Stelle

Eltern kümmern sich immer zuerst um ihr Kind. Und das ist auch gut so. Aber nur die wenigsten von ihnen ahnen im Vorfeld, wie endgültig und einschneidend diese Veränderung ist. Gerade im Säuglingsalter bleibt gar keine Wahl – das Baby muss immer und in alles Lebenslagen versorgt werden. Der Tagesablauf richtet sich nach Füttern, Wickeln, Nickerchen, Baden. Nichts und niemand kommt dazwischen. Rings um die Bedürfnisse des Babys kochen und putzen die Eltern, bezahlen ihre Rechnungen, waschen beachtliche Wäscheberge weg und versuchen, nicht im Stehen einzuschlafen.

Eltern größerer Kinder sind nicht weniger eingespannt

Wer glaubt, dass es im Kita-Alter der Kleinen deutlich anders wird, täuscht sich auch: Als Elternteile will man ja auch so viel Zeit wie möglich mit dem Nachwuchs verbringen und sich an seinen Fortschritten freuen. Kaffee mit Freunden, ein Restaurant- oder Kinobesuch hat da einen deutlich niedrigeren Stellenwert als noch vor einigen Jahren, und so etwas wie Party bis zum Morgengrauen kommt sowieso nicht mehr vor. Denn im Morgengrauen, da steht man ja wieder auf: Das Baby ist wach.

Leben am Limit

Kommt nun auch noch hinzu, dass die Eltern wieder arbeiten müssen, ist für Freundschaften sogar noch weniger Zeit als zuvor. Es erfordert ein erhebliches Zeitmanagement, überhaupt den Anforderungen der Arbeitgeber zu entsprechen, seine Kinder oft genug zu sehen und die ganze Wäsche zu waschen. Dinge wie ein simpler Friseurbesuch müssen generalstabsmäßig geplant und oft genug wieder abgebrochen werden. In solchen Momenten kann es durchaus vorkommen, dass auch die hingebungsvollsten Eltern das Gefühl haben, dass ihnen das Wasser bis zum Hals steht.

Hilfe auf freiwilliger Basis – die Granny

Wer nicht auf die Unterstützung von Großeltern zurückgreifen kann, hat die Möglichkeit, nach einer Granny zu suchen. Grannies sind Frauen aus der Umgebung, die gern einen Teil ihrer freien Zeit nach der Pensionierung dafür aufwenden möchten, jungen Familien unter die Arme zu greifen. Oftmals warten sie selbst ungeduldig auf Enkelkinder, während ihre eigenen Kinder aber die Karriere vorziehen. Oder sie wohnen so weit weg, dass die Oma ihr Enkelchen kaum mal zu Gesicht bekommt.

Für den Alltag und darüber hinaus

Die Grannies bringen eine Menge Erfahrung und Weisheit mit und bauen schnell eine liebevolle Oma-Enkel-Beziehung zu den Kindern auf. Sie sind verantwortungsbewusst, einfallsreich und zuverlässig und behüten und fördern die Kinder auf die bestmögliche Weise. Sie greifen den kleinen Familien vor allem unter die Arme, wenn die Eltern arbeiten müssen oder andere Termine haben. Und junge Eltern, die ihre Freundschaften zu sehr haben schleifen lassen, können ihre Kinder bedenkenlos in ihrer Obhut lassen, während sie sich doch wieder einmal bei ihren alten Lieben blicken lassen.


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