Der Balanceakt zwischen Kindern und Karriere verlangt vor allem Müttern einiges ab / © alexsokolov - Fotolia.com

Der Balanceakt zwischen Kindern und Karriere verlangt vor allem Müttern einiges ab / © alexsokolov – Fotolia.com

Da können wir noch so emanzipiert, offen und gut organisiert sein – letzten Endes bleibt im Bezug auf Familie und Karriere immer nur zu sagen, dass man den Kuchen nicht essen und gleichzeitig behalten kann. Wer den Balanceakt schaffen will, nimmt auf der einen oder anderen Seite Einschnitte in Kauf. Wer sich viel Zeit nimmt, um alle wichtigen Entwicklungsschritte der Kinder mitzukommen, steckt notwendigerweise im Job zurück. Und wer sich umgekehrt auf die Karriere konzentriert, wird auf jeden Fall ein paar spannende Momente im Leben seiner Kinder verpassen. Diese traurige Wahrheit hat Blogger Sascha Schmidt in einem Artikel für die Huffington Post sehr gut zusammengefasst.

Größerer Balanceakt für Mütter

Da es im absolut überwiegenden Teil aller Fälle noch immer die Mütter sind, die mehr Zeit zu Hause mit den Kindern verbringen, ist für sie der Balanceakt auch schwieriger. Wann ist es okay, wieder arbeiten zu gehen? Viele junge Frauen fürchten sich auch vor dem gesellschaftlichen Stigma und dem Vorwurf, eine schlechte Mutter zu sein. Tatsächlich können sie es niemandem recht machen: Gehen sie zu früh wieder arbeiten, sind sie für manche Menschen Rabenmütter. Bleiben sie zu lange zu Hause, verkommen sie in den Augen anderer zum Heimchen am Herd und bremsen die Emanzipation aus. Entsprechend bleibt hier nichts anderes, als sich bewusst nicht um die Meinung anderer zu kümmern und nur das zu tun, was sich richtig und gut anfühlt.

Wenn die Notwendigkeit besteht

Manche jungen Elternpaare haben leider nicht die Chance, abzuwarten und herauszufinden, was für die kleine Familie am besten funktioniert: Sie sind auf das doppelte Gehalt angewiesen. Und in diesem Fall kann der Balanceakt schnell zur Zerreißprobe werden, wenn beide Partner sich sowohl um den Job als auch um die Kinder kümmern müssen. Natürlich können Kitas, Krippen und Kindergärten hier enorm hilfreich sein. Was aber, wenn man keinen Platz bekommt oder wenn Ferien sind? Hier sind vor allem die jungen Paare im Vorteil, die Großeltern in der Nähe haben, die gern auch bei der Kinderbetreuung einspringen. Ist das nicht der Fall, wird es oft schnell brenzlig.

Granny als Wahl-Oma

Für all die jungen Familien, die am Balanceakt zwischen Karriere und Kindern zu scheitern drohen, gibt es Granny als Nanny. Auf freiwilliger Basis übernehmen Frauen im besten Alter aus derselben Stadt die Kinderbetreuung, während die Eltern arbeiten gehen. Sie haben in der Rente Zeit, die sie gern sinnvoll verbringen möchten, und warten oft selbst sehnsüchtig auf Enkel. Es handelt sich bei dem Angebot nicht um eine Arbeitsvermittlung; der Gedanke beruht auf dem Aupair-Konzept: Die Granny kümmert sich liebevoll um die Kinder, lernt, spielt, singt, bastelt und lacht mit ihnen, wechselt Windeln, unterstützt beim Entdecken der Welt, tröstet und fordert die Kleinen. In ihrem Leben hat sie schon viel erlebt und bringt eine Menge Weisheit mit in die kleine Familie.

Im Gegenzug wird sie für die Kinder zu einer wichtigen Bezugsperson und erlebt erneut die spannende Verwandlung der Kleinen von liebenswerten Knirpsen zu eigenständigen kleinen Personen mit. Auf diese Weise kann die Granny ihre Erfahrungen anwenden und ihre Tage mit Leben und Lachen füllen, während die jungen Eltern beim Balanceakt zwischen Kindern und Karriere endlich Netz und doppelten Boden haben. So können sie sich wieder besser auf die Arbeit konzentrieren und die Freizeit mit ihren Kindern unbeschwerter genießen.


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