Die Alternative zum Daheimbleiben und Betreuungsgeld: Eine Granny als Nanny / Oma lacht mit Enkelkindern / © photophonie - Fotolia.com

Die Alternative zum Daheimbleiben und Betreuungsgeld: Eine Granny als Nanny / Oma lacht mit Enkelkindern / © photophonie – Fotolia.com

150 Euro machen heute leider keinen großen Unterschied mehr aus, wenn es um die Versorgung einer Familie geht. Natürlich, man freut sich über eine entsprechende Gehaltserhöhung, wenn sie denn kommt – aber als Betreuungsgeld für die Betreuung der Kleinkinder zu Hause statt in der Kita war dieser Betrag einfach sinnlos. Kein junges Paar, das Nachwuchs hat und nicht von einem Gehalt leben kann, hat wegen des Betreuungsgeldes beschlossen, dass einer von beiden zu Hause bleibt. Unterstützt wurden genau die falschen Entwicklungen: In Familien, in denen ein zweites Einkommen nicht essenziell war, bekamen die Frauen suggeriert, dass sie für das Deheimbleiben belohnt werden – so wurde die traditionelle Rollenverteilung wieder vorangetrieben. Daher werden nur einige Wenige dieser Sozialleistung, die doch nur an der falschen Stelle einhakte, eine Träne nachweinen.

Abwechslung erleichtert jungen Eltern das Leben

Vielen jungen Müttern und Vätern, wie etwa der Bloggerin Lisa Seelig, fällt früher oder später die Decke auf den Kopf, wenn sie tagein, tagaus nur mit ihrem Nachwuchs zu tun haben. Das bedeutet nicht, dass sie ihre Kinder weniger lieben! Der Vorzug aber, hin und wieder mit erwachsenen Menschen in ganzen Sätzen kommunizieren zu können und vielleicht gleichzeitig Geld zu verdienen und für die Rente vorzusorgen, ist nicht von der Hand zu weisen. Und eventuell können die 900 Millionen Euro, die im Bundeshaushalt 2015 für das Betreuungsgeld veranschlagt waren, jetzt der Schaffung neuer Möglichkeiten zur Betreuung von Kleinkindern zugute kommen. Schließlich gibt es noch immer deutlich zu wenige Plätze.

Granny als Nanny statt Betreuungsgeld

Lässt sich nicht so einfach einer der raren Kita-Platz für die Kleinkinder ergattern, dann gibt es ja für junge Familien auch noch andere Möglichkeiten: Wohnen die leiblichen Großeltern weit entfernt oder haben sie keine Zeit für die Betreuung der Enkel, findet sich sicher eine liebevolle Granny, die gern einspringt. Dieses Arrangement hat für alle Beteiligten Vorteile: Die Granny hat im Laufe ihres Lebens eine Menge Erfahrung gesammelt und kann den Kleinkindern viele spannende und wichtige Dinge beibringen. Gleichzeitig entscheidet sie sich aus freien Stücken für die Betreuung und geht mit Elan und Liebe an ihre Aufgabe heran. Sie ist eine Art zusätzliches Familienmitglied und wird als solches ins Leben mit einbezogen, und Geld steht für sie nicht im Vordergrund. Die jungen Eltern können sich hingegen ganz darauf verlassen, dass ihr Nachwuchs in guten Händen ist. Sie müssen ihre Jobs nicht vernachlässigen und sind wegen der Stunden, die sie bei der Arbeit verbringen, umso ausgeglichener, wenn sie wieder Zeit für ihre Kinder haben.


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